Sonntag, 25. November 2018

TSV Assamstadt - TSV Schwabhausen/SV Windischbuch 2:0

Kreisliga Tauberbischofsheim
Sportplatz Assamstadt
150 ZuschauerInnen


Da mit Reichenbuch mittlerweile nur noch ein Ground in der Landesliga Odenwald fehlt wurde heute auf die Kreisliga umgestiegen. Hier wurde zunächst mit Gerchsheim ein näheres Ziel auserkoren, als man aber kurz vor Abfahrt nochmal die Uhrzeit bei fussball.de checken wollte, sah man, dass dieses Spiel auf nächste Woche verlegt wurde. Also Planänderung und mit ein wenig Tempo erreichte man auch Assamstadt zumindest halbwegs pünktlich. Diesen Ground hatte man sich eigentlich für wärmere Tage eingeplant, da er ziemlich auf der Höhe liegt und hier schon früher, als man noch selbst aktiv Fussball spielte, es immer ziemlich kalt und windig zuging. Egal, empfing Assamstadt einen doch mit Sonne und für die Jahreszeit noch relativ warmen Temperaturen. Nach ca. 10 Minuten war es damit allerdings auch schon vorbei, die Sonne verschwand hinter dichtem Hochnebel und es wurde bitterkalt. Das Spiel konnte aber zumindest für ein wenig Aufwärmung sorgen, viel Kampf und auch technisch war es ganz ok. Verdientermaßen setzte sich die Heimmannschaft gegen harmlose Schwabhäuser am Ende mit 2:0 durch. Auch der Ground konnte mit seinem zweiseitigen Ausbau wirklich überzeugen. Während die eine Seite wie so oft mit ein paar Stufen am angrenzenden Sportheim aufwartete, war auf der Gegenseite ein kleines Fachwerkgebäude mit einer Sitzreihe aus Holz ausgestattet; wirklich nett und hatte man so gar nicht mehr in Erinnerung. Alles in allem also doch ein gelungener Ausflug so kurz vor der Winterpause in den Amateurligen.






Montag, 29. Oktober 2018

FC St. Gallen - FC Zürich 3:2

Kybunpark St. Gallen
12120 ZuschauerInnen

Endlich mal wieder Schweiz, endlich mal wieder FCZ. Der Stadtklub aus Zürich und insbesondere seine Fanszene mit dem für mich einzigartigem Stil haben es mir einfach angetan und so sollte an das Spiel der Kickers in Ravensburg am nächsten Tag noch der Auftritt der Südkurve in St. Gallen mitgenommen werden. So wurden bei nasskaltem Wetter die ca. 40 Minuten von Konstanz nach St. Gallen mit der Bahn zurückgelegt – hier gilt übrigens die Eintrittskarte für das Heimspiel des FCSG als Fahrkarte. Auf einen Stadtrundgang wurde aufgrund des Wetters verzichtet und es ging direkt mit den Öffentlichen zum Stadion. Hier wurde sich erstmal in einem Einkaufszentrum ein wenig aufgewärmt. Während man sich in diesem ein bisschen umsah kam mir irgendwann die Erkenntnis, dass dieses sich direkt unter den Tribünen befindet und man praktisch unterhalb des Stadions einkaufen gehen kann. Moderner Fussball halt.
Die nach einem Sponsornamen benannte Arena wurde 2008 eröffnet, EM-Spiele fanden hier allerdings nicht statt. Schon einige Zeit vor Anpfiff sangen sich beide Blöcke warm, war bei den Temperaturen hier auch dringend nötig. Der FCZ probierte hier meines Wissens nach einen neuen Kurvenhit aus, zumindest kannte ich das Lied noch nicht. Hatte auf jeden Fall Ohrwurmpotenzial, auch wenn ich das Original nicht erkannt habe. Auch sonst war die Südkurve gewohnt sangesfreudig unterwegs, Schlachtrufe und melodiöse Sachen wurden abwechselnd vorgetragen und wenn es mal leiser wurde sorgten Vorsänger und Trommler dafür, dass wieder mehr Leute mitmachen. Optisch gab es neben einer Schalparade zu Beginn noch ein paar mal einzelne Fackeln und die üblichen Fahnen zu sehen. Insgesamt wieder ein guter Auftritt der Zürcher, auch wenn es meiner Meinung nach der bisher schwächste war, den ich bis jetzt gesehen habe. Aber das ist wirklich meckern auf ganz hohem Niveau.






Die Fans des FC St. Gallen, übrigens der älteste Fußballverein der Schweiz, enttäuschten dagegen leider auf fast ganzer Linie. Klar, vielleicht lag es auch an meinem Standort, der eher etwas näher am Gästeblock war, aber leider kamen kaum Gesänge bei mir an. Wenn ich mal etwas vernahm, dann waren es kurze Schlachtrufe oder Gepöbel gegen den FCZ. Nur die Hüpfeinlage nach den jeweiligen Toren, bei der fast die gesamte Hintertortribüne mitmachte, wusste zu überzeugen. Optisch gab es ebenso wie im Gästebereich eine Schalparade und ansonsten einige Schwenkfahnen. Zu Gast bei St. Gallen waren wohl auch Freunde aus Reutlingen, wenn auch nicht mit einer Zaunfahne.





Sonntag, 21. Oktober 2018

SV Neunkirchen - SV Osterburken 2:2

Sportanlage am Kriegwald
ca. 100 ZuschauerInnen

So langsam aber sicher geht die Landesliga-Odenwald-Komplettierung auf die Zielgerade. Auch heute, Mitte Oktober, spielte das Wetter wieder mit und mit Neunkirchen konnte der viertletzte und für mich mit ca. 80 km einfache Strecke weiteste Ground gekreuzt werden. Getroffen hatte man sich hierbei mit einem anderen Hopper aus dem Umkreis und seiner Freundin.
Der Sportplatz in Neunkirchen hat auf den ersten Blick nicht viel zu bieten. So gibt es lediglich auf einer Seite einen richtigen Ausbau, welcher aber auch nur aus einem Sportheim ohne Stufen oder ähnliches besteht. Die Lage am Waldrand wurde aber gut genutzt, sodass um den Sportplatz eine Art Waldweg auf einer Anhöhe verläuft und dem ganzen einen gewissen Charme verleiht.
Auch das Spiel – 15. gegen 18. - gefiel mir. Sportlich jetzt natürlich nicht unbedingt der Reißer, aber durch Kampf und wilde Zweikämpfe wurde das Ganze doch ganz ansehnlich. Mit 4 Toren und einem Platzverweis war viel geboten und auch die Zuschauer hielten sich mit dem Pöbeln nicht zurück.
Wie auch schon letzte Woche in Mosbach wurde leider kein Grill aufgebaut – Schade! Das Fleischküchle vom örtlichen Metzger und weitere Wurst- und Fleischwaren trösteten zwar darüber hinweg, aber ohne Grill fehlt halt doch was.


Sonntag, 14. Oktober 2018

FV Mosbach - SV Nassig 3:0

MFV-Stadion Mosbach
ca. 100 ZuschauerInnen

Auch am heutigen Sonntag ging es wieder nach Mosbach, um die Komplettierung der Landesliga Odenwald voranzutreiben. Mit dem MFV-Stadion des FV Mosbach wurde dabei eine wirkliche Perle herausgesucht. So verfügt das Stadion über zwei ausgebaute Seiten. An eine schließt das örtliche Sportheim an, unter diesem befinden sich mehrere Stufen, welche auch links und rechts des Sportheims weiterziehen. Die andere Seite ist ebenfalls entlang des kompletten Spielfeldes ausgebaut worden und verfügt über je vier Stufen und das bereits erwähnte Dach. Der Ausbau sorgt mit seiner sympathisch heruntergekommenen Art für einen wirklich schönen Anblick, absolut empfehlenswert! Minuspunkte gibt es leider für die mangelnde Versorgung, so gab es leider keinen Grill, an dem man die örtliche Bratwurst testen konnte.
Das Spiel an sich war auch recht ansehnlich, so gewann der viertplatzierte FV Mosbach am Ende deutlich und verdient gegen den im Tabellenkeller festhängenden SV Nassig, der aber auch ca. 30 Minuten in Unterzahl spielen musste.







Sonntag, 7. Oktober 2018

SpVgg Neckarelz - SV Osterburken 3:0

Elztalstadion
ca. 100 ZuschauerInnen


Es sollte mal wieder etwas vorangehen mit der Komplettierung der Landesliga Odenwald. Diese wurde in letzter Zeit etwas schleifen gelassen. Mitschuld hat hier, dass mir nur noch Grounds im Kreis Mosbach fehlen und diese von mir aus einfach nur sehr nervig zu erreichen sind. Aber alles muss mal gemacht werden und so ging es heute zunächst mit dem Auto und dann mit der S-Bahn in den Mosbacher Stadtteil Neckarelz. Hier ist die gleichnamige Spielvereinigung beheimatet. Vielen wird der Verein noch aufgrund der Vergangenheit in der Regionalliga etwas sagen, so kreuzten hier Vereine wie Waldhof Mannheim, Kickers Offenbach oder der 1.FC Saarbrücken auf. Dies ist auch im weiten Rund noch durchaus bemerkbar, sei es durch Aufkleber der verschiedenen Vereine oder durch die vielen Zäune und Absperrungen, die damals die Gästemobs in Schach halten sollten.
Aufgrund von Insolvenz, Steuerhinterziehung und sportlichen Abstiegen ist die SpVgg mittlerweile in der Landesliga angekommen, wo man heute auf den SV Osterburken traf. Durch einen relativ ungefährdeten 3:0-Sieg – Osterburken hatte beim Stand von 0:0 die Chance, durch einen Elfmeter in Führung zu gehen – ist man allerdings wieder auf gutem Wege, in die Verbandsliga zurückzukehren.
Das Elztalstadion ist für die Landesliga schon ganz nett, so besitzt es auf einer Geraden eine lange überdachte zweistufige Sitztribüne und auf der anderen Seite eine mehrstufige Stehplatzreihe, wo auch der Gästeblock untergebracht war. Nur die ganzen Zäune und Sichtbehinderungen nerven.









Donnerstag, 27. September 2018

FC Waldkirch - 1.SV Mörsch

Elztalstadion Waldkirch
ca. 150 ZuschauerInnen

Dieses sollte in Waldkirch im Schwarzwald stattfinden. Hier ging es zunächst vom Bahnhof direkt zum Wahrzeichen der Stadt, der Ruine der Kastelburg. Diese wurde ca. 1280 erbaut und 1634 durch die Österreicher zerstört. Der Fußmarsch hinauf dauerte ca. 30 Minuten und ging durch einen Wald, der am Wegesrand immer wieder in kleinen Abschnitten die Geschichte der Burg erzählt. In der Burg hat man dann die Möglichkeit den Turm zu ersteigen, von welchem man eine wirklich schöne Aussicht auf das Waldkirch und Umgebung hat.








Nachdem man sich dann doch ein wenig Zeit gelassen hatte ging es schnellen Schrittes wieder hinunter in die Stadt und zum Stadion des Verbandsligisten FC Waldkirch. Das dortige Elztalstadion besitzt auf einer Geraden eine überdachte Sitzplatztribüne und gegenüberliegend eine Betonstufen, Schon ganz nett anzuschauen, vor allem weil man vom Stadion aus immer direkten Sichtkontakt zur vorhin besichtigten Kastelburg hat.











SC Freiburg II - FC Wacker München

Schönbergstadion Freiburg
ca. 50 ZuschauerInnen


Das Spiel der Kickers in Bahlingen sollte mal wieder für einen kleinen Ausflug genutzt werden. Als Übernachtungsmöglichkeit sollte Freiburg dienen, fand man doch schon letztes Jahr beim Auswärtsspiel gegen die zweite des SC Gefallen an der Stadt. So machte man sich am Morgen nach dem Bahlingen-Spiel auf, die Stadt etwas genauer zu erkunden. Zunächst ging es auf den Schlossberg, von welchem man eine tolle Aussicht über die Stadt und in den Schwarzwald hinein hatte. So früh am Morgen hatte man zudem seine Ruhe und konnte die Stille genießen.





Zu Fuß ging es dann die ca. 45 Minuten ins Schönbergstadion zum ersten Spiel des Tages. Angepfiffen wurde hier das Frauen-Regionalligaspiel des SC Freiburg II gegen Wacker München. Das Schönbergstadion verfügt auf einer Geraden über fünf Betonstufen, welche mittig von den Eingängen der Kabinentrakte geteilt werden. Oberhalb befindet sich das Sportheim modern ausgestattete Sportheim. Der Grill lief leider noch nicht, sodass auf die obligatorische Wurst verzichtet werden musste.





Nach dem Spiel ging es schnellen Schrittes zum Bahnhof, wollte man doch die S-Bahn pünktlich erreichen, um zum nächsten Spiel zu gelangen.